Vortrag: Stolpersteine und Grabsteine erzählen Geschichten, Maßbach

08. Mai 2022 14:00 Uhr
BESCHREIBUNG
Klaus Bub, seit 1999 Leiter des Heimatmuseums in Poppenlauer und ausgewiesener Kenner des örtlichen jüdischen Lebens, lässt bei seiner Führung die hinter den Grabsteinen und Stolpersteinen stehenden Geschichten jüdischer Familien aus Maßbach und Poppenlauer lebendig werden. Teilnahme kostenfrei Treffpunkt: Marktplatz Maßbach Veranstalter: Heimatverein des Marktes... mehr

Klaus Bub, seit 1999 Leiter des Heimatmuseums in Poppenlauer und ausgewiesener Kenner des örtlichen jüdischen Lebens, lässt bei seiner Führung die hinter den Grabsteinen und Stolpersteinen stehenden Geschichten jüdischer Familien aus Maßbach und Poppenlauer lebendig werden.

Teilnahme kostenfrei
Treffpunkt: Marktplatz Maßbach
Veranstalter: Heimatverein des Marktes Maßbach

Der Vortrag ist eine Veranstaltung im Rahmen der Jüdischen Kulturtage 2022. Das vollständige Programm können Sie hier einsehen.

Vortrag: Wahrheiten wachsen wie Bäume, Bad Kissingen

10. Mai 2022 19:30 Uhr
BESCHREIBUNG
Der Pädagoge, Arzt und Schriftsteller Janusz Korczak war ein Vorreiter der Kinderrechtsdiskussion. Als Erster trat er dafür ein, Kinder als vollwertige Menschen zu achten und formulierte Grundrechte für Kinder. 1912 eröffnete er in Warschau ein jüdisches Waisenhaus, das er auf Befehl der deutschen Besatzer 1940... mehr

Der Pädagoge, Arzt und Schriftsteller Janusz Korczak war ein Vorreiter der Kinderrechtsdiskussion. Als Erster trat er dafür ein, Kinder als vollwertige Menschen zu achten und formulierte Grundrechte für Kinder. 1912 eröffnete er in Warschau ein jüdisches Waisenhaus, das er auf Befehl der deutschen Besatzer 1940 ins Ghetto verlegen musste. Er lehnte Rettungsangebote für sich ab und begleitete sei-
ne über 200 Kinder, als sie 1942 nach Treblinka deportiert wurden.
Siegfried Steiger, Vorsitzender der Korczak-Gesellschaft, führt in Leben und Werk von Janusz Korczak ein und beleuchtet dessen Verhältnis zum Judentum.

Anmeldung über vhs Bad Kissingen Tel. 0971/807-4211 oder badkissingen@vhs-kisshab.de
Eintritt € 5,–

Veranstaltungsort:

Landratsamt Bad Kissingen, Sitzungssaal

Obere Marktstr. 6

97688 Bad Kissingen

Der Vortrag ist eine Veranstaltung im Rahmen der Jüdischen Kulturtage 2022. Das vollständige Programm können Sie hier einsehen.

Rundgang: Auf den Spuren der jüdischen Bürger*innen von Bad Brückenau

12. Mai 2022 18:00 Uhr
BESCHREIBUNG
Schon im 16. Jahrhundert wurden Juden in Bad Brückenau erwähnt. Die zunächst kleine jüdische Gemeinde vergrößerte sich um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert durch Zuzug deutlich und trug erheblich zum wirtschaftlichen Aufschwung der Stadt bei. Cornelia Mence berichtet während des Rundgangs über die... mehr

Schon im 16. Jahrhundert wurden Juden in Bad Brückenau erwähnt. Die zunächst kleine jüdische Gemeinde vergrößerte sich um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert durch Zuzug deutlich und trug erheblich zum wirtschaftlichen Aufschwung der Stadt bei. Cornelia Mence berichtet während des Rundgangs über die Geschichte und Schicksale einzelner jüdischer Brückenauer und deren Lebensumfeld. Einige Stationen werden untermalt mit Texten aus der Erzählung »Zwischen zwei Städten« des Literaturnobelpreisträgers Samuel J. Agnon

Mit Cornelia Mence; Kreisheimatpflegerin (Hammelburg)

Eintritt frei, Spenden für die Erinnerungsarbeit erbeten
Treffpunkt: Parkplatz E-Center, Sinntor 2, 97769 Bad Brückenau
Anmeldung erbeten: Kulturbüro Bad Brückenau: kulturbuero@bad-brueckenau.de oder Telefon 09741/80455

Der Rundgang ist eine Veranstaltung im Rahmen der Jüdischen Kulturtage 2022. Das vollständige Programm können Sie hier einsehen.

Vortrag: Der Kampf gegen Antisemitismus - Lackmustest für unsere Gesellschaft, Bad Kissingen

12. Mai 2022 19:30 Uhr
BESCHREIBUNG
Auf der einen Seite hat sich in Deutschland in den letzten Jahrzehnten wieder ein vielfältiges, buntes und selbstbewusstes jüdisches Leben gebildet, das auf eine 1.700 Jahre umfassende Geschichte mit beeindruckenden Spuren in Gesellschaft, Wissenschaft, Medizin, Literatur, Musik und Kunst zurückblicken kann. Auf der anderen Seite... mehr

Auf der einen Seite hat sich in Deutschland in den letzten Jahrzehnten wieder ein vielfältiges, buntes und selbstbewusstes jüdisches Leben gebildet, das auf eine 1.700 Jahre umfassende Geschichte mit beeindruckenden Spuren in Gesellschaft, Wissenschaft, Medizin, Literatur, Musik und Kunst zurückblicken kann. Auf der anderen Seite haben wir s heute mit einem neu erstarkten Antisemitismus zu tun. Juden werden auf offener Straße beschimpft, bespuckt, bedroht und zusammengeschlagen. Die Anschläge auf die Synagogen von Halle, Ulm und Hagen sind nur die Spitze eines Eisbergs alltäglicher antisemitischer Gewalt. Allein in Bayern wurden im Jahr 2020 über 350 judenfeindliche Straftaten registriert. Antisemitismus wendet sich dabei nicht nur gegen jüdische Menschen: »Er ist«, so Dr. Felix Klein, »Ausdruck einer zutiefst demokratiefeindlichen Haltung und lehnt die Errungenschaften unserer modernen, freiheitlichen Gesellschaft ab. Antisemitismus zu bekämpfen heißt, die Werte zu verteidigen, die einem friedvollen und gedeihlichem Zusammenleben zugrunde liegen.«
In seinem Vortrag wird der Jurist und Diplomat Dr. Felix Klein, der seit Mai 2018 Beauftragter der Bundesregierung für jüdisches Leben in Deutschland und den Kampf gegen Antisemitismus ist, auf das jüdische Leben und den Antisemitismus in Deutschland näher eingehen.

Anmeldung über vhs Bad Kissingen Tel. 0971/807-4211 oder badkissingen@vhs-kisshab.de
Eintritt frei.

Veranstaltungsort:

Landratsamt Bad Kissingen, Sitzungssaal

Obere Marktstr. 6

97688 Bad Kissingen

Der Vortrag ist eine Veranstaltung im Rahmen der Jüdischen Kulturtage 2022. Das vollständige Programm können Sie hier einsehen.

Besichtigung des jüdischen Friedhofs in Bad Kissingen

15. Mai 2022 14:30 Uhr
BESCHREIBUNG
Der jüdische Friedhof von Bad Kissingen blickt auf eine über 200-jährige Geschichte zurück, in deren Verlauf er mehrfach geschändet wurde. Ende August 1942 fand die letzte Beisetzung in der NS-Zeit statt. Seit Kriegsende dient der Friedhof wieder als Begräbnisstätte. Peter Kaidel, Betreuer des jüdischen Friedhofs,... mehr

Der jüdische Friedhof von Bad Kissingen blickt auf eine über 200-jährige Geschichte zurück, in deren Verlauf er mehrfach geschändet wurde. Ende August 1942 fand die letzte Beisetzung in der NS-Zeit statt. Seit Kriegsende dient der Friedhof wieder als Begräbnisstätte. Peter Kaidel, Betreuer des jüdischen Friedhofs, wird in seiner Führung die Geschichte so manchen Grabsteins zum Sprechen bringen und jüdische Begräbnis- und Bestattungsriten erläutern. Männliche Teilnehmer werden gebeten, eine angemessene Kopfbedeckung mitzubringen.

Anmeldung über vhs Bad Kissingen, Tel. 0971/807-4211 oder badkissingen@vhs-kisshab.de
Treffpunkt: Jüdischer Friedhof, Parkplatz Bergmannstr., 97688 Bad Kissingen
Eintritt frei

Der Rundgang ist eine Veranstaltung im Rahmen der Jüdischen Kulturtage 2022. Das vollständige Programm können Sie hier einsehen.

Vortrag: "Tränen des Künstlers" Friedensreich Hundertwasser und die Einflüsse der jüdischen Herkunft auf sein Werk, Bad Kissingen

17. Mai 2022 19:30 Uhr
BESCHREIBUNG
Der österreichische Künstler Friedensreich Hundertwasser gehörte als Maler, Architekt und Umweltschützer zu den herausragenden Künstlerpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Geboren wurde er 1928 als Friedrich Stowasser in Wien. Seine jüdische Mutter Elsa musste ihn allein großziehen, 1935 wurde er katholisch getauft. Im Gegensatz zu seiner Großmutter... mehr

Der österreichische Künstler Friedensreich Hundertwasser gehörte als Maler, Architekt und Umweltschützer zu den herausragenden Künstlerpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Geboren wurde er 1928 als Friedrich Stowasser in Wien. Seine jüdische Mutter Elsa musste ihn allein großziehen, 1935 wurde er katholisch getauft. Im Gegensatz zu seiner Großmutter und 69 anderen Verwandten überlebten seine Mutter und er die Verfolgung in der NS-Zeit. Während seines Studiums legte er sich
den Künstlernamen Hundertwasser zu. Seinen künstlerischen Durchbruch feierte er in den 60er Jahren auf der Biennale in Venedig und der Documenta in Kassel. Schon früh engagierte er sich für Umweltschutz und alternative Energiegewinnung. Mit dem Hundertwasserhaus in Wien und dem Luther-Melanchthon-Gymnasium in Wittenberg schuf er Ikonen der modernen Architektur.
Der evangelische Pfarrer und Kirchenrat Dr. Joachim Hahn, der zahlreiche Bücher und Aufsätze über jüdische Geschichte und Kultur in Südwestdeutschland veröffentlicht hat und Mitbegründer der Webseite »Alemannia Judaica« ist, arbeitet in seinem Vortrag den Einfluss von Hundertwassers jüdischer Herkunft auf sein Werk heraus und eröffnet so spannende neue Perspektiven.

Anmeldung über vhs Bad Kissingen Tel. 0971/807-4211 oder badkissingen@vhs-kisshab.de
Eintritt € 5,00.

Veranstaltungsort:

Landratsamt Bad Kissingen, Sitzungssaal

Obere Marktstr. 6

97688 Bad Kissingen

Der Vortrag ist eine Veranstaltung im Rahmen der Jüdischen Kulturtage 2022. Das vollständige Programm können Sie hier einsehen.

Spaziergang: Auf den Spuren von J.S. Agnon, Bad Brückenau

18. Mai 2022 15:30 Uhr
BESCHREIBUNG
Samuel Joseph Agnon, Literaturnobelpreisträger von 1969, hielt sich während des 1. Weltkriegs in Bad Brückenau auf und beschrieb die jüdische Gemeinde und ihre Mitglieder sowie die jüdischen Kurgäste in seiner Erzählung »Zwischen zwei Städten« auf unterhaltsame Weise. Während der ca. dreistündigen Exkursion lernen die Teilnehmer*innen... mehr

Samuel Joseph Agnon, Literaturnobelpreisträger von 1969, hielt sich während des 1. Weltkriegs in Bad Brückenau auf und beschrieb die jüdische Gemeinde und ihre Mitglieder sowie die jüdischen Kurgäste in seiner Erzählung »Zwischen zwei Städten« auf unterhaltsame Weise. Während der ca. dreistündigen Exkursion lernen die Teilnehmer*innen Stadt und Staatsbad Bad Brückenau mit den Augen Agnons kennen.
Kreisheimatpflegerin Cornelia Mence lässt durch Auszüge aus der Erzählung und Fotos die beschriebenen Geschehnisse in und um die besichtigten Gebäude lebendig werden.

Max. Teilnehmerzahl: 15 | Gutes Schuhwerk ist erforderlich.
Unkostenbeitrag: € 8,00 (inkl. Busfahrt)
Treffpunkt: Busbahnhof, Bahnhofstraße, 97769 Bad Brückenau
Veranstalter: Kulturamt Bad Brückenau
Anmeldung beim Kulturbüro Bad Brückenau: kulturbuero@bad-brueckenau.de oder Telefon 09741/80455

Der Rundgang ist eine Veranstaltung im Rahmen der Jüdischen Kulturtage 2022. Das vollständige Programm können Sie hier einsehen.

Vortrag: Altbausanierung und der „böse Schimmel“ – Vom alten Reihenhaus zum hochmodernen Passiv-Haus, Niederwerrn

19. Mai 2022 19:00 Uhr
BESCHREIBUNG
Der Referent schildert Planung, Durchführung und Kosten einer Altbausanierung in Oberwerrn zum (Fast-)Passivhausstandard im Jahre 2008. Thematisiert wird dabei, welche Maßnahmen sich bewährt haben, was man heutzutage anders machen würde – und wo es Probleme gab und gibt. Zudem geht der Referent auf das weit... mehr

Der Referent schildert Planung, Durchführung und Kosten einer Altbausanierung in Oberwerrn zum (Fast-)Passivhausstandard im Jahre 2008. Thematisiert wird dabei, welche Maßnahmen sich bewährt haben, was man heutzutage anders machen würde – und wo es Probleme gab und gibt. Zudem geht der Referent auf das weit verbreitete Vorurteil ein, dass es durch Dämmung bei Altbauten zu Schimmel komme. Anhand vieler Bilder wird den Teilnehmenden anschaulich vermittelt, wie der Gebäudebestand in Deutschland klimaneutral werden könnte – wenn man es richtig macht.

Referent: Gunter Häckner, Dpl.-Ing. (FH)

Eine Veranstaltung der Neuen Bauhütte Obbach.

Anmeldung unter: info@oberes-werntal.de oder 09726/915527

Das Modellprojekt „Bauhütte“ informiert über das Bauen im Innenort, gibt Tipps zum Sanieren und anschauliche Beispiele zur fränkischen Baukultur. Zu diesen Themen finden regelmäßig kostenlose Fachvorträge statt. Veranstaltungsort ist die Lützleinstr. 5 (Turnhalle des ehemaligen evangelischen Kindergartens) in Niederwerrn. Unter gegebenen Umständen können die Vorträge auch digital erfolgen. Aktuelle Hinweise erhalten Sie bei der Anmeldung unter info@oberes-werntal.de oder 09726/9155-27.

Vortrag: Macht die Dächer voll - Photovoltaikanlagen auf Altort-Wohnhäusern und in der Siedlung, Hammelburg

20. Mai 2022 19:00 Uhr
BESCHREIBUNG
Häufig fehlt es an Aufklärung und Hilfestellung, zum Beispiel bei Photovoltaikanlagen auf unseren Hausdächern, ob im Altort oder in den Siedlungen. Um hier Abhilfe zu schaffen, hat der Bund Naturschutz, Kreisgruppe Bad Kissingen das vom Bayerischen Umweltministerium geförderte Projekt „Macht die Dächer voll“ ins Leben... mehr

Häufig fehlt es an Aufklärung und Hilfestellung, zum Beispiel bei Photovoltaikanlagen auf unseren Hausdächern, ob im Altort oder in den Siedlungen. Um hier Abhilfe zu schaffen, hat der Bund Naturschutz, Kreisgruppe Bad Kissingen das vom Bayerischen Umweltministerium geförderte Projekt „Macht die Dächer voll“ ins Leben gerufen. Photovoltaik ist, auch im Kontext des Klimawandels, eine sinnvolle und attraktive Möglichkeit der Nutzung erneuerbarer Energien im privaten Bereich. Die BN-Solarbotschafter Norbert Jenkner und Theo Hein informieren kostenlos, unverbindlich und neutral – unabhängig von finanziellen Interessen – über die Möglichkeiten von Photovoltaik-Anlagen auf Hausdächern, den erzielbaren Ertrag, Investitionskosten und Fördermöglichkeiten. Dabei muss es nicht unbedingt ein nach Süden ausgerichtetes Dach sein. Auch Dächer in Ost- oder West-Ausrichtung sind ebenfalls gut geeignet und können sogar besser über den Tag verteilt die Sonnenenergie nutzen. Die Referenten veranschaulichen zudem anhand eines Solarmoduls vor Ort die Nutzungsmöglichkeiten der kostenlosen und CO2-neutralen Sonnenenergie.

Eine Veranstaltung der Städtischen Volkshochschulen Bad Kissingen und Hammelburg in Kooperation mit dem BUND Naturschutz Kreisgruppe Bad Kissingen, dem Landkreis Bad Kissingen sowie der Allianz Fränkisches Saaletal e. V.

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Anmeldung (online oder tel. 09732 902-434) erforderlich.

Veranstaltungsort: Sitzungssaal im Kellereischloss, Kirchgasse 4 in 97762 Hammelburg

Vortrag: Jüdische Familiengeschichten aus Unterfranken, Bad Brückenau

21. Mai 2022 19:00 Uhr
BESCHREIBUNG
In seinem Vortrag zeichnet Roland Flade die Lebensgeschichten einiger jüdischer Familien aus Unterfranken nach. Einen besonderen Platz nehmen dabei der gebürtige Brückenauer Senator David Schuster und dessen Familie ein. »Es sind«, so Roland Flade, »Geschichten von Menschen, die bis 1933 selbstverständlicher Teil der Gesellschaft waren... mehr

In seinem Vortrag zeichnet Roland Flade die Lebensgeschichten einiger jüdischer Familien aus Unterfranken nach. Einen besonderen Platz nehmen dabei der gebürtige Brückenauer Senator David Schuster und dessen Familie ein. »Es sind«, so Roland Flade, »Geschichten von Menschen, die bis 1933 selbstverständlicher Teil der Gesellschaft waren und die sich nicht vorstellen konnten, dass ihnen ein unmenschliches Regime Heimat und Leben rauben würde.«
Der Journalist, Autor und Historiker Dr. Roland Flade war lange Zeit Redakteur bei der Main-Post.

Eintritt frei, Spenden erbeten
Veranstaltungsort: Georgi Kurhalle, Ernst-Putz-Str. 9, 97769 Bad Brückenau
Veranstalter: Kulturbüro Bad Brückenau
Anmeldung erbeten: Kulturbüro Bad Brückenau, kulturbuero@bad-brueckenau.de oder
Telefon 09741/80455

Der Rundgang ist eine Veranstaltung im Rahmen der Jüdischen Kulturtage 2022. Das vollständige Programm können Sie hier einsehen.

Vortrag: Giacomo Meyerbeer: Der Meister der Grand Opéra, Bad Kissingen

24. Mai 2022 19:30 Uhr
BESCHREIBUNG
Am 7. Juni 1863 traf Giacomo Meyerbeer in Kissingen ein um seine Frau und seine Töchter zu besuchen. Es sollte das letzte Mal sein, dass sich die Eheleute sahen. Meyerbeer starb ein knappes Jahr später in Paris, während seine Frau nach Berlin zurückgekehrt war. In... mehr

Am 7. Juni 1863 traf Giacomo Meyerbeer in Kissingen ein um seine Frau und seine Töchter zu besuchen. Es sollte das letzte Mal sein, dass sich die Eheleute sahen. Meyerbeer starb ein knappes Jahr später in Paris, während seine Frau nach Berlin zurückgekehrt war. In ihrem Vortrag zeichnet die Musikwissenschaftlerin und Meyerbeer-Expertin Sabine Henze-Döhring ein interessantes Portrait des großen Komponisten und seiner bedeutendsten Werke mit zahlreichen Musikbeispielen.

Eintritt: € 6,00 | ermäßigt: € 4,00

Anmeldung über vhs Bad Kissingen Tel. 0971/807-4211 oder badkissingen@vhs-kisshab.de

Veranstaltungsort:

Landratsamt Bad Kissingen, Sitzungssaal

Obere Marktstr. 6

97688 Bad Kissingen

Der Vortrag ist eine Veranstaltung im Rahmen der Jüdischen Kulturtage 2022. Das vollständige Programm können Sie hier einsehen.

Der jüdische Friedhof in Kleinbardorf

29. Mai 2022 14:00 Uhr
BESCHREIBUNG
Der jüdische Friedhof Kleinbardorf wurde 1574 unter Georg Christof von Bibra auf dem Wartberg südöstlich von Kleinbardorf angelegt. Mit seinen 21.050 Quadratmetern ist er der zweitgrößte jüdische Friedhof in Bayern. Von den einstmals 20.000 Grabsteinen sind heute noch etwa 4.400 erhalten. Er diente nicht nur... mehr

Der jüdische Friedhof Kleinbardorf wurde 1574 unter Georg Christof von Bibra auf dem Wartberg südöstlich von Kleinbardorf angelegt. Mit seinen 21.050 Quadratmetern ist er der zweitgrößte jüdische Friedhof in Bayern. Von den einstmals 20.000 Grabsteinen sind heute noch etwa 4.400 erhalten. Er diente nicht nur für die Juden in Kleinbardorf, sondern auch für 27 benachbarte jüdische Gemeinden als Bezirksfriedhof. Eine Besonderheit stellt das gut erhaltene Taharahaus (Leichenhalle) mit steinernem Waschtisch dar.
Die pensionierte Grundschullehrerin Maria Magdalena Rudloff kennt den Friedhof durch zahlreiche Führungen. Männliche Teilnehmer der Friedhofsführung werden gebeten, eine angemessene Kopfbedeckung mitzubringen.

Treffpunkt: Aussichtspunkt „Annabild“ Sulzfeld (vom Dorfplatz Sulzfeld über die Raiffeisenstr. zu erreichen)
Teilnahme kostenfrei

Der Rundgang ist eine Veranstaltung im Rahmen der Jüdischen Kulturtage 2022. Das vollständige Programm können Sie hier einsehen.

Vortrag: Synagogen im Landkreis Bad Kissingen, Maßbach

29. Mai 2022 18:00 Uhr
BESCHREIBUNG
Unterfranken wies einst die größte Dichte jüdischer Besiedelung im heutigen Bayern auf. Steinerne Zeugen dieses blühenden jüdischen Lebens waren zahlreiche Synagogen, die im Gefolge der NS-Diktatur zerstört oder zweckentfremdet wurden. An ausgewählten Beispielen aus dem Landkreis zeigt die Architektin und Kunsthistorikerin Dr. Cornelia Berger-Dittscheid die... mehr

Unterfranken wies einst die größte Dichte jüdischer Besiedelung im heutigen Bayern auf. Steinerne Zeugen dieses blühenden jüdischen Lebens waren zahlreiche Synagogen, die im Gefolge der NS-Diktatur zerstört oder zweckentfremdet wurden. An ausgewählten Beispielen aus dem Landkreis zeigt die Architektin und Kunsthistorikerin Dr. Cornelia Berger-Dittscheid die Entwicklung der Synagogenarchitektur auf und stellt neueste Erkenntnisse vor, die sie als Mitarbeiterin am Synagogen-Gedenkband Bayern gewonnen hat.

Eintritt frei
Veranstaltungsort: Pfarrscheune (neben evang. Kirche), Poppenlauerer Str. 16, 97711 Maßbach
Eine Veranstaltung des Heimatvereins des Marktes Maßbach und von Klaus Bub

Der Vortrag ist eine Veranstaltung im Rahmen der Jüdischen Kulturtage 2022. Das vollständige Programm können Sie hier einsehen.

Vortrag: „Pipe in Pipe“ – Dieses moderne Warmwasser-System für Alt- und Neubauten spart Energie und Kosten, Niederwerrn

23. Juni 2022 19:00 Uhr
BESCHREIBUNG
Der Niederwerrner Erfinder Herbert Spiegel hat mit seinem innovativem „Pipe-in-Pipe“-System europaweite Bekanntheit erlangt. Beispielsweise konnte durch den Einbau des Systems in eine Wohnanlage der CO2-Ausstoß von jährlich 19.740kg auf nur 421kg gesenkt werden. Der Einbau selbst ist so günstig und unkompliziert, dass Umbaukosten bereits nach... mehr

Der Niederwerrner Erfinder Herbert Spiegel hat mit seinem innovativem „Pipe-in-Pipe“-System europaweite Bekanntheit erlangt. Beispielsweise konnte durch den Einbau des Systems in eine Wohnanlage der CO2-Ausstoß von jährlich 19.740kg auf nur 421kg gesenkt werden. Der Einbau selbst ist so günstig und unkompliziert, dass Umbaukosten bereits nach 4-5 Jahren Nutzung durch die Kosteneinsparung komplett gedeckt sind. Durch die innenliegende Zirkulation ist zudem Hygienesicherheit zum Schutz vor Bakterien und Legionellen gewährleistet. Auch für Einfamilienhäuser ist „Pipe-in-Pipe“ perfekt geeignet – hier können ca. 1,2 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart werden. Dabei profitiert der Hausherr sowohl von den geringen Installations- und Materialkosten, als auch von der effizienten Energieeinsparung – ein aktiver Beitrag zum Umweltschutz!

Referenten: Doris und Herbert Spiegel, HD Spiegel Innovation, Niederwerrn

Eine Veranstaltung der Neuen Bauhütte Obbach.

Anmeldung erforderlich.

Das Modellprojekt „Bauhütte“ informiert über das Bauen im Innenort, gibt Tipps zum Sanieren und anschauliche Beispiele zur fränkischen Baukultur. Zu diesen Themen finden regelmäßig kostenlose Fachvorträge statt. Veranstaltungsort ist die Lützleinstr. 5 (Turnhalle des ehemaligen evangelischen Kindergartens) in Niederwerrn. Unter gegebenen Umständen können die Vorträge auch digital erfolgen. Aktuelle Hinweise erhalten Sie bei der Anmeldung unter info@oberes-werntal.de oder 09726/9155-27.